Die bundesweite Zentralveranstaltung zum

UNESCO-Welterbetag 2011


Zum Anlass des 200. Geburtstages der Kaiserin Augusta feiern wir am Sa. 4. und So. 5. Juni  2011  von 11:00 bis 18:00 Uhr in den Rheinanlagen Koblenz, rund um das Kurfürstliche Schloss und auf der Festung Ehrenbreitstein.

Das gesamte Wochenende über werden die Kaiserin-Augusta-Anlagen sowie ein Teil der Rheinpromenade und das Kurfürstliche Schloss in die Zeit der Kaiserin Augusta zurückversetzt: Auf dem Programm stehen historische Hofspiele, Fecht­szenen mit Edelleuten, Schlosstänze aber auch Kinder­theater und Märchenerzählungen. Des Weiteren locken Kutschfahrten, Führungen und ein reich gefülltes musikalisches Programm mit Chören und Ensembles.

Als Highlight in diesem Jahr ist Koblenz der bundes­weit-zentrale Austragungsort für den „World Heritage Day“ (UNESCO-Welterbetag). Der 5. Juni steht unter dem Motto „Faszination Welterbe“. Zu dem Programm gehören: Römische Kohorte die im Festungspark aufmarschieren, römische Soldaten die patrouillieren und eine Ausbildung für Kinder zum Auxiliar. Des Weiteren stellen Axt-, Speer- und Steinwerfen, Gaukler und Feuerspucker Ausschnitte des Tagesprogramms dar.

Der Eintritt in den Rheinanlagen ist frei. Das BUGA-Gelände kann mit Dauer- oder Tageskarten betreten werden.

Programm 2011

Weitere Informationen auch unter: www.buga2011.de


Bildgalerien mit Impressionen der vergangenen Jahr.

Kaiserin Augusta


Die Kaiserin-Augusta-Anlagen wurden beauftragt durch die spätere Deutsche Kaiserin
Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach, der Gattin von Wilhelm I., der nachgesagt wird,
sie habe Koblenz und das Rheinland für Preußen erobert. Augusta hatte in Koblenz die
Gelegenheit, ein Hofleben zu gestalten, wie sie es aus ihrer Kindheit am Weimarer Hof
gewöhnt war. Sie ließ von 1856 bis 1861 das links-rheinische Rheinufer von den beiden
bedeutendsten preußischen Gartenbaukünstlern Peter-Joseph Lenné und
Hermann Fürst von Pückler-Muskau planen.

Die Umsetzung erfolgte unter der Leitung des Garten-inspektors Peter Weihl.
Die gesamte Promenade erstreckt sich vom Ende des Konrad-Adenauer-Ufers (Stresemannstraße)
bis zum Koblenzer Stadtteil Oberwerth (Mozartstraße) auf einer Länge von 3,5 km.
Später vermachte Kaiserin Augusta der Stadt in ihrem Testament eine erhebliche Summe
zur Erhaltung und Pflege der Rheinanlagen. Zahlreiche Kunstdenkmäler und Plastiken
säumten den Weg, von denen aber die meisten im 2. Weltkrieg zerstört wurden.

Auch von der ursprünglich prunkvollen Ausstattung der Gärten existiert nur noch wenig.
Ihr Zweck war neben den ästhetischen Gesichtspunkten auch die Bildung, die von
Portraitbüsten, der Bibliothek in der Trinkhalle und dem Observatorium, in dem wissenschaftliche
Geräte ausgestellet wurden, vermittelt. Zusätzlich stehen die unterschiedlichen
Gestaltungen der sechs Plätze für die Attribute des emanzipazierten Bürgertums, zu dem
sich Augusta verbunden fühlte.

In der Nähe der Rheinbrücke steht das Denkmal für Joseph Görres, einen der bedeutendsten
Söhne der Stadt. Ebenfalls zu sehen ist die Skulptur "Vater Rhein und Mutter Mosel", der
Luisentempel „Oktogon“ und das Kaiserin-Augusta-Denkmal.


Bildgalerien mit Impressionen der vergangenen Jahr.


Eine Veranstaltung der Koblenz-Touristik in Kooperation mit dem Förderverein Rheinanlagen