Der UNESCO-Welterbetag Deutschland


Auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. wurde am 5. Juni 2005 zum ersten Mal ein UNESCO-Welterbetag in Deutschland ausgerufen. Der Welterbetag findet seitdem jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni statt. In jedem Jahr richtet eine andere deutsche Welterbestätte die zentrale Veranstaltung aus. Welterbestätten wie das Kloster Lorsch, Dessau/Wörlitz, Wittenberg/ Eisleben, Goslar, Rammelsberg, Aachener Dom und viele andere waren schon dabei. Im Jahr 2011 war die BUGA (Bundesgartenschau)-Stadt Koblenz der zentrale Austragungsort des Welterbetages.

Ziel des UNESCO-Welterbetages ist es, die deutschen Welterbestätten nicht nur als Orte besonders sorgfältiger Denkmalpflege ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, sondern auch ihre Rolle als Vermittler der UNESCO-Idee zu stärken. Begegnung und kultureller Dialog sind deshalb thematische Schwerpunkte des Welterbetages. Die Deutsche UNESCO Kommission und der UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. stellen am Welterbetag ihre Ziele und Aktivitäten der breiten Öffentlichkeit vor.

Bisherige Ausrichter des UNESCO-Welterbetages:
  • 2005: Kloster Lorsch
  • 2006: Dessau, Dessau / Wörlitz und Wittenberg / Eisleben
  • 2007: Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar
  • 2008: Aachener Dom
  • 2009: Kloster Maulbronn
  • 2010: Stiftung Zeche Zollverein in Essen
  • 2011: Oberes Mittelrheintal in Koblenz
  • 2012: Trier
  • 2013: Bamberg
  • 2014: Welterbestätte "Muskauer Park"
  • 2016: UNESCO-Welterbe verbindet