Der UNESCO-Welterbetag Deutschland


Auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. wurde am 5. Juni 2005 zum ersten Mal in Deutschland ein UNESCO-Welterbetag ausgerufen. Der Welterbetag findet seitdem jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni statt. In jedem Jahr richtet eine andere deutsche Welterbestätte die zentrale Veranstaltung aus.

Ziel des UNESCO-Welterbetages ist es, die deutschen Welterbestätten nicht nur als Orte besonders sorgfältiger Denkmalpflege ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, sondern auch ihre Rolle als Vermittler der UNESCO-Idee zu stärken. Begegnung und kultureller Dialog sind deshalb thematische Schwerpunkte des Welterbetages. Die Deutsche UNESCO-Kommission und der UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. stellen am Welterbetag ihre Ziele und Aktivitäten der breiten Öffentlichkeit vor.

Der Welterbetag soll vor allem ein Forum der Kommunikation und Begegnung mit den Menschen vor Ort sein, für die "ihre Welterbestätte" ein wichtiger kultureller und historischer Bezugspunkt darstellt. Der Grundgedanke ist dabei, das Welterbe erlebbar zu machen und die eigene Kultur als Teil eines vielfältigen Erbes der Menschheit zu verstehen. Jede Welterbestätte ist ein Ort auf einer faszinierenden Landkarte der kulturellen Unterschiede und ein Lernort der interkulturellen Verständigung.

Eine besondere Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche. Zum Welterbetag gehört deshalb auch ein museumspädagogisches Programm. Mit altersgerechten Aktionen soll das Interesse der Jugend für das Kulturerbe und den Denkmalschutz geweckt werden.

Bisherige Ausrichter:
  • 2005: Kloster Lorsch
  • 2006: Dessau, Dessau / Wörlitz und Wittenberg / Eisleben
  • 2007: Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar
  • 2008: Aachener Dom
  • 2009: Kloster Maulbronn
  • 2010: Stiftung Zeche Zollverein in Essen
  • 2011: Oberes Mittelrheintal in Koblenz
  • 2012: Trier
  • 2013: Bamberg
  • 2014: Welterbestätte "Muskauer Park"
  • 2016: UNESCO-Welterbe verbindet >>> weitere Informationen